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Aufruf zum 81. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg
Das Studierendenparlament möge beschließen:
Die Universität Hamburg sieht sich den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen verpflichtet und möchte mit Forschung, Lehre, Studium und Selbstverwaltung zu einer „friedlichen und menschenwürdigen Welt" beitragen (Leitbild).
Vor diesem Hintergrund ruft das Studierendenparlament, die Studierenden und weiteren Mitglieder der Universität zur Beteiligung an den stadtweiten Aktivitäten anlässlich des 8. Mai 2026 auf.
Der Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges in Europa und der Befreiung vom Faschismus ist eine historische Zäsur, die gegenwärtig besonders zu würdigen ist.
Die Vereinten Nationen und das von ihnen hervorgebrachte internationale Recht beinhalten als Lehre aus zwei Weltkriegen grundlegende universelle Rechte, insbesondere das Gewaltverbot und das Friedensgebot sowie die Menschenwürde als Maßgabe für soziale, kulturelle und politische Entwicklung für alle Menschen.
In einer Zeit, in der diese historischen Errungenschaften der Menschheit infrage gestellt und angegriffen werden, bedarf es einer verstärkten internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit und des geschichtsbewussten Engagements: für die Überzeugungskraft wissenschaftlicher Argumentation und Wahrhaftigkeit, für demokratische Bildung und für Humanität.
Das Studierendenparlament bekräftigt: Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Erinnern heißt Kämpfen!
Das Studierendenparlament begrüßt Projektwochen und Veranstaltungen zum 8. Mai, die in der Universität ausgerufen werden. Es fordern den AStA auf, dass die universitären und stadtweiten Aktivitäten universitätsweit und auf der Website bekannt gemacht werden.
Das Studierendenparlament befürwortet erneut anlässlich des Gedenktags an der Universität eine Beflaggung mit einer Flagge, die die Friedenstaube nach Pablo Picasso zeigt, wie auch andere Einrichtungen der Stadt sie vornehmen. Dies könnte wieder vom 3. Mai (Jahrestag der Kapitulation Hamburgs) bis zum 8. Mai geschehen.
Eingereicht von der Liste Links, den jungen sozialist:innen & fachschaftsaktiven und dem SDS* (Vorlage 2526/074). Behandlung ausstehend.