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Wieso eine linke Sozialdemokratie nötig ist
und wie das geht

„Das Schicksal des Menschen ist der Mensch.“
Bertolt Brecht, Me-ti: Buch der Wendungen, entstanden in den 1930er Jahren.

Was bedeutet Sozialdemokratie, wenn sie links ist?

Im Wesentlichen: Solidarische und demokratische Bewegung hervorzubringen, die sozialen Fortschritt, umfassende Partizipation und Frieden für alle politisch durchsetzt. Weder „die“ Märkte, noch „die“ Digitalisierung, „die“ Wirtschaft oder gar Kriege sind Schicksal. Die globale Gesellschaft ist von Menschen gemacht und zu verändern.

Womit sollte man sich befassen?

Der Gegensatz zwischen der Möglichkeit eines guten Lebens für alle und der unwürdigen Wirklichkeit ist enorm: Das reichste Prozent der Weltbevölkerung besitzt so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (Global Wealth Report 2017). Das ist Folge einer Politik von Steuerbegünstigung der Reichsten, von Privatisierung, Sozialstaatsabbau, militärischer Aggression und verheerenden Spekulationen mit den daraus geschöpften Gewinnen.

Verschwendet und verformt sind in diesem Reichtum große intellektuelle, kulturelle und ökonomische Kapazitäten enthalten. Diese Fülle muss für die Entfaltung der ganzen Menschheit gehoben und von eigensüchtiger Gewinnschneiderei befreit werden. Das ist die Herausforderung, vor der heute alle stehen – auch Bildung, Wissenschaft und politische Interessenvertretung.

In diesem Verständnis wirken wir mit anderen linken Kräften für solidarische Aktivitäten und Kampagnen, an denen sich alle beteiligen können:
Für international friedliche Konfliktlösung und Zusammenarbeit, für eine „Zivilklausel“ in den Wissenschaften sowie gegen die krasse globale Ungleichheit: „Gemeinsam statt G20“. Für solidarisches Lernen und Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung: „Bildung statt Bologna“. Für ein sozial prosperierendes öffentliches Leben an der Uni, in Hamburg und überall: „Solidarität statt Austerität“(=Kürzungspolitik).

Kontinuierlich wirken wir deshalb an der Universität in Fachschaftsräten, im Studierendenparlament, im Referat für internationale Studierende, in Fachbereichs- und Fakultätsgremien und im Akademischen Senat. Wir sind engagiert in linken gesellschaftlichen Bündnissen, in Gewerkschaften und für einen Politik- und Mentalitätswechsel – auch in der SPD.

Persönlich parteiisch: „Für die Vielen, nicht die Wenigen“.


Auf den folgenden Seiten werden unsere Positionen und Aktivitäten veröffentlicht:

  • Unser aktuelles Flugblatt: „Zwischen Otto und Heine – Soziale Ortskunde“ vom 18.10.2017
  • Das aktuelle gemeinsame Flugblatt: „Für einen besseren Zusammenklang“ vom 27.11.2017
  • Mit unserer Selbstdarstellung: „Studentische Politik hat enorme Bedeutung – Das Beispiel: Zivilklausel“ stellen wir uns vor und ermuntern zur Diskussion
  • Mit Publikationen – den „harten zeiten“ sowie gemeinsamen Flugblättern des Bündnis für Aufklärung und Emanzipation (BAE!) in Kooperation mit der Liste Links und Unterstützern – befördern wir Verständigung und Engagement für gesellschaftlichen Fortschritt in aktuellen gesellschafts- und hochschulpolitischen Auseinandersetzungen. Bis zum 29. September 2004 als „juso-hochschulgruppe & fachschaftsaktive“ und seither als „harte zeiten - junge sozialisten und fachschaftsaktive“, weil die SPD uns den alten Namen abspricht.
  • In Gremienarbeit sind Anträge, Resolutionen und Positionspapiere unseres Wirkens in der Akademischen Selbstverwaltung und in der Verfaßten Studierendenschaft dokumentiert.
  • In Partei & Verband haben wir programmatisch Wegweisendes Dokumente unseres Eingreifens und dokumentationswürdige Ergebnisse unseres Wirkens, d.h. Anträge, Beschlüsse und Positionspapiere von SPD, Jusos und linken Genossen zusammengestellt.
  • In Aktivitäten rufen wir zur Beteiligung an Veranstaltungen, Wahlen, Demonstrationen etc. auf.
  • In Links geben wir ein Überblick interessanter Homepages unserer Bündnispartner, der Interessenvertretung und Selbstverwaltung an der Universität Hamburg, zu Antifaschismus und Frieden, bundesweiter Bündnisse, der Stadt Hamburg, von Verband und Partei, Sozialistischer Organisationen und der Gewerkschaften.

Richtigstellung:
„Jusos“ sind eigentlich „Jungsozialisten“ in der SPD. Die Bezeichnung „Juso-Hochschulgruppe“ wurde aber 2004 von der heutigen Gruppe dieses Namens im Auftrag des SPD-Landesvorstands gekapert. Die Senatsjugend steht funktional dem konservativen „Seeheimer Kreis“ der SPD nahe.
„harte zeiten – junge sozialisten & fachschaftsaktive“ sind linke SozialdemokratInnen und SozialistInnen. Wir sind aktiv für Frieden und internationale Solidarität, für Bildung als solidarische Entfaltung, für konsequenten Antifaschismus und umfassende soziale Demokratie – als Bruch mit Neoliberalismus, Standort-Konkurrenz und Egoismus. Dafür setzen wir uns auch in gesellschaftlichen Bündnissen und Gewerkschaften ein. Wir sind so kontinuierlich aktiv als Assoziation für sozial-emanzipatorische Politik in der Gesellschaft und in der SPD:
In der Bewegung,
die unaufhaltsam vorwärts
drängt, wirkt Entfaltung.


Veröffentlicht am Sonnabend, den 16. Dezember 2017, http://www.harte--zeiten.de/index.html