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Reform? Wesentliches ändern!

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“
Artikel 1 der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.

Ohne Mangel und Gewalt, wenn in Produktion, Wissenschaft, Bildung, sozialen Diensten, Künsten und Politik alle für die Verbesserung des Lebens aller zusammenwirken können – dann ist eine menschenwürdige Welt.

Mit diesem Impetus wurde nach der Erfahrung zweier Weltkriege und des Faschismus systemübergreifend die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte erarbeitet. Ihr liegen zwei wesentliche Erkenntnisse zugrunde: Die Menschheit ist eine globale Gemeinschaft, die nur in Zusammenarbeit gedeihen kann. Und die Würde eines jeden Menschen wird verwirklicht, indem alle an diesem Prozeß teilhaben können.

Jetzt, am Ende der marktradikalen Ära, ist die Verwirklichung dieser Erkenntnisse erforderlicher denn je. Weltweit formieren sich deshalb Bewegungen mit diesem Impuls.

Sie sind die Überwindung von „marktkonformer Demokratie“, Abwertung von Menschen, Tausch und Trug, Lächeln und Leisten, Selbstoptimierung und Selbstverleugnung, Egoismus und Eigentum im Dienste des einen Prozents ökonomischer Profiteure. Sie schaffen Perspektive und Sinn, deren Mangel sich sonst Nationalisten und Rassisten zunutze machen.

Für wesentliche soziale Verbesserungen und Umverteilung von Oben nach Unten statt „Austerity“, für ein würdiges Leben aller statt Banken „to big too fail“, für Demilitarisierung und zivile internationale Kooperation statt Krieg und Vormachtstreben der „G 20“, für solidarischen Gemeinsinn statt Standortinteresse als „Staatsräson“ engagiert zu sein, ist ein Vorgriff auf eine bessere Gesellschaft, persönliche Befreiung und Anregung anderer: Alle haben darin Bedeutung.

Auf die Befreiung des partizipativen Aufklärungsorts und gesellschaftlichen Akteurs Universität von Mangel und Konkurrenz (Unterfinanzierung, Ba/Ma-Enge, „Exzellenz“ und Hierarchie) kommt es deshalb entscheidend an.

So sind wir in Fachschaftsräten, in der Fachschaftsrätekonferenz, in der Flüchtlingssoli, im Studierendenparlament, im Akademischen Senat und Fakultätsgremien aktiv. Wir engagieren uns in der Friedensbewegung, gegen Rechts und sind gewerkschaftlich organisiert. Als linke Sozialdemokrat/innen und Jungsozialist/innen streiten wir für einen Mentalitäts- und Richtungswechsel in der SPD. Wesentlich oppositionell:

Menschenrecht

Wer das Soziale
stets praktisch anwenden kann,
handelt direkt gut.


Auf den folgenden Seiten werden unsere Positionen und Aktivitäten veröffentlicht:

  • Unser aktuelles Flugblatt: „Russische Gefahr?
    Eine Widerrede“
    vom 22.11.2016
  • Das aktuelle gemeinsame Flugblatt: „Progression durch orientierte Zusammenarbeit - Programmatisches zur Wahl des Akademischen Senats“ vom 28.11.2016
  • Mit unserer Selbstdarstellung: „Immer noch: „Austerity“ (Entbehrung)?“ stellen wir uns vor und ermuntern zur Diskussion
  • Mit Publikationen - den „harten zeiten“ sowie gemeinsamen Flugblättern des Bündnis für Aufklärung und Emanzipation (BAE!) in Kooperation mit der Liste Links und Unterstützern - befördern wir Verständigung und Engagement für gesellschaftlichen Fortschritt in aktuellen gesellschafts- und hochschulpolitischen Auseinandersetzungen. Bis zum 29. September 2004 als „juso-hochschulgruppe & fachschaftsaktive“ und seither als „harte zeiten - junge sozialisten und fachschaftsaktive“, weil die SPD uns den alten Namen abspricht.
  • In Gremienarbeit sind Anträge, Resolutionen und Positionspapiere unseres Wirkens in der Akademischen Selbstverwaltung und in der Verfaßten Studierendenschaft dokumentiert.
  • In Partei & Verband haben wir programmatisch Wegweisendes Dokumente unseres Eingreifens und dokumentationswürdige Ergebnisse unseres Wirkens, d.h. Anträge, Beschlüsse und Positionspapiere von SPD, Jusos und linken Genossen zusammengestellt.
  • In Aktivitäten rufen wir zur Beteiligung an Veranstaltungen, Wahlen, Demonstrationen etc. auf.
  • In Links geben wir ein Überblick interessanter Homepages unserer Bündnispartner, der Interessenvertretung und Selbstverwaltung an der Universität Hamburg, zu Antifaschismus und Frieden, bundesweiter Bündnisse, der Stadt Hamburg, von Verband und Partei, Sozialistischer Organisationen und der Gewerkschaften.

Richtigstellung:
„Jusos“ sind eigentlich „Jungsozialisten“ in der SPD. Die Bezeichnung „Juso-Hochschulgruppe“ wurde aber 2004 von der heutigen Gruppe dieses Namens im Auftrag des SPD-Landesvorstands gekapert. Die Senatsjugend steht funktional dem konservativen „Seeheimer Kreis“ der SPD nahe.
„harte zeiten – junge sozialisten & fachschaftsaktive“ sind linke SozialdemokratInnen und SozialistInnen. Wir sind aktiv für Frieden und internationale Solidarität, für Bildung als solidarische Entfaltung, für konsequenten Antifaschismus und umfassende soziale Demokratie – als Bruch mit Neoliberalismus, Standort-Konkurrenz und Egoismus. Dafür setzen wir uns auch in gesellschaftlichen Bündnissen und Gewerkschaften ein. Wir sind so kontinuierlich aktiv als Assoziation für sozial-emanzipatorische Politik in der Gesellschaft und in der SPD:
In der Bewegung,
die unaufhaltsam vorwärts
drängt, wirkt Entfaltung.


Veröffentlicht am Dienstag, den 6. Dezember 2016, http://www.harte--zeiten.de/index.html